Description
Heiligenkraut – Santolina chamaecyparisus
Die Wirkung des Heiligenkrauts ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Ein Teeaufguss wirkt zugleich beruhigend und stimulierend auf den Magen. Deshalb wird der Tee des Heiligenkrauts gerne gegen Magenreizungen und Krämpfe verwendet.
Geerntet wird die Pflanze während ihrer vollen Blüte im Juli. Hierbei wird die gesamte Pflanze auf ca. 5 cm zurückgeschnitten. Die Triebe werden dann zu Sträußen gebunden und zum trocknen aufgehängt. Für den Tee werden dann die Triebspitzen, also die letzten 5 cm der Einzeltriebe entnommen. Den Rest der Triebe können Sie in Duftsäckchen verarbeiten und für die Insektenabwehr verwenden. In Kleiderschränken verbreitet sich so ein herber und würziger Duft, der auch die Motten abhält.
Die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze benötigt besonders trockene Böden und warme Standorte in voller Sonne. Hier sind besonders Steingärten, sonnige Terrassen oder mediterrane Gärten empfehlenswert. Über den Winter sollten die Pflanzen mit Reisig vor Frost geschützt werden. Achten Sie auch auf trockene Plätze, da das Heiligenkraut mit Staunässe nicht zurecht kommt.
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